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Nicht unbedingt die meiste Arbeit, aber natürlich der wesentlichste Punkt: Der Bau der Sauna an sich. Unten die Abwicklungen der Außenwände und der Grundriß als PDF.
Die Sauna steht zwar in der Nische in der sich vorher die Öltanks befanden, aber dennoch frei im Raum, also mit Abstand zum Mauerwerk. Das Ständerwerk besteht aus sägerauhen 58/58mm Kantholz, die nicht sichtbaren Flächen sind mit Rauhspund verkleidet, das dient lediglich dazu, dass die Dämmung nicht aus den Fachungen fällt ;-) Die Dämmung ist in 60mm Steinwolle ausgeführt, dadurch erwärmt sich auch nach Stunden die Außenseite nur unmerklich.
    
Auf der Innenseite muss die Dämmung sorgfältig gegen Feuchtigkeit geschützt werden. Da diese Schicht auch hitzebeständig sein muss, kommt hier nur Alufolie in Frage. Speziell für den Saunabau gibt es faserverstärkte, relativ reißfeste Folie, die sich sehr gut verarbeiten lässt. Die Folie wird mit Klammern aus nichtrostendem Stahl getackert, alle Stöße, Ränder und Klammern werden sorgfältig mit Aluklebeband abgeklebt.
Die sichtbare Innenseite wird auf Lattung und Konterlattung, also hinterlüftet, in Profilbrettern ausgeführt. Wir haben nordische Fichte verwendet, Hemlock wird auch gerne genommen, ist aber deutlich teurer. Wichtig ist, dass man eine harzarme A-Sortierung verwendet.
Der Aufbau der Decke unterscheidet sich insofern vom Wandaufbau, als das dort die Dampfsperre (Alufolie) fehlt, da die Decke in jedem Fall Dampfdiffusionsoffen sein muss, um eine Tropfenbildung zu verhindern. Weiterhin wird außen, also oben, eine Kiesschicht aufgetragen. Der Kies dient (wahrscheinlich) dazu, die Kondensatbildung zu begünstigen.
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